Das Ostseeheilbad Zingst

 

Zwischen den beiden Hansestädten Rostock und Stralsund schiebt sich die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in die Ostsee - eine bezaubernde, stille Küsten- und Boddenlandschaft mit weißen Sandstränden und dem urwüchsigen Darßwald.

 

Jeder Teil der Halbinsel, die an einigen Stellen nur ca. 200 m breit ist, besitzt ein anderes Gesicht. Auch die einzelnen Orte habe ihr unverwechselbares Profil.

 

Das Ostseeheilbad Zingst ist der östlichste und größte Ort der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst. Zingst kann aus Richtung Barth kommend über die Meiningenbrücke oder über Fischland-Darß der Bäderstrasse folgend erreicht werden.

 

Hier findet man einen ca. 15 km langen feinsandigen Strand und eine einmalige nahezu unberührte Naturlandschaft, die auf dem sehr gut ausgebautem Rad- und Wanderwegenetz zu ausgedehnten Erkundungstouren einlädt. Anspruchsvolle Kultur- und Sportangebote zu jeder Jahreszeit runden das Urlaubserlebnis in Zingst ab.

Wer hier seine Ferien verbringt, erlebt eine der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands. Ob in den größeren Seebädern Darssurlaub ist überall und zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Mit unseren  Informationen vom möchten wir Sie für die Halbinsel begeistern, Sie zu einem Darssurlaub inspirieren und Ihnen einige besonders schöne Facetten dieser vielfältigen, ursprünglichen und gesunden Urlaubsregion an der Ostsee aufzeigen.

 

Link zum Veranstaltungsplan des Ostseeheilbades

 

 


Kraniche in Zingst

 

Der Zingst ist der östlichste Teil der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst. Die Inseln Werder und Bock sind Zingst im Osten, Großer Kirr und Barther Oie südlich vorgelagert. Die Wattflächen dieser Inseln sind ganz oder teilweise Vogelschutzgebiete. Dort rasten während des Vogelfluges Tausende von Zugvögeln. Zahlreiche Gänse-, Enten- und Wattvogelarten bevölkern die Ostspitze von Zingst.

 

Im Bereich Zingst-Bock befindet sich einer der größten Kranichschlafplätze Mitteleuropas.

Kraniche, auch die "Vögel des Glücks" genannt, sind scheue und wachsame Tiere. Sie werden bis zu 1,30 Meter groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 2,45 Meter.
Die bei uns zu beobachtenden Kraniche brüten in Skandinavien bevor sie ab Mitte August zu größeren Gruppen auf dem deutschen Festland zwischen der Odermündung und dem Darß rasten. Täglich werden es mehr. Die meisten Kraniche scheinen ihren Stammplatz zu haben, sie sammeln sich wahrscheinlich jedes Jahr an denselben Rastplätzen.

 

Der Kranichzug im Frühjahr und Herbst ist ein einzigartiges Naturschauspiel in dieser Region.

 

Von Mitte September bis Mitte November kann man ca. 60.000 dieser imposanten, storchengroßen Vögel auf ihren Rast- und Sammelplätzen beobachten, selbst aus der Ortslage des Ostseeheilbades Zingst heraus.

 

Link zur Internetseite von Kranichschutz Deutschland

 

 

 

 

Ostseeheilbad Zingst

          Umweltfotofestival "horizonte zingst"

 

Bei dem jährlich stattfindenden Fotofestival im Ostseebad Zingst (Mai-Juni eines jeden Jahres, genauer Termin siehe Veranstaltungsplan) stellen international bekannte sowie auch regionale Fotografen ihre Werke vor.

Im Mittelpunkt der Fotoschauen, Workshops und Multivisionsshows steht die Beziehung des Menschen zu Landschaft, Flora und Fauna. Das Festival mit einer Vielzahl von Ausstellungen, Workshops und Multivisionsshows richtet sich gleichermaßen an Profifotografen, Hobbyknipser und Naturliebhaber.

Jährlich kommen ca.40.000 Besucher nach Zingst, um an den vielfältigen Veranstaltungen des Festivals teilzunehmen.

Das Veranstaltungshighlight des Festivals ist sicherlich die abendliche Bildershow auf der großen Leinwand vor der untergehenden Sonne.

Infos zum Umweltfotofestival finden Sie hier

 

Zeesenboote und Zeesboote-Regattenregatten

Sie erinnern mit ihrer robusten Bauart und ihren typischen braunen Segeln an längst vergangene Zeiten. Die Zeesenfischerei eroberte im 18. Jahrhundert die Region Pommern. Erste Erwähnungen für diese Art des Fischfangs sind bereits aus dem späten 15. Jahrhundert überliefert.

Die Zeesenboote (oder Zeesboote, plattdeutsch) waren wegen ihres geringen Tiefgangs geradezu prädestiniert für das Fischen in den flachen Küsten- und Boddengewässern.

 Bis in die 1970er-Jahre wurden die Zeesboote auch in Mecklenburg für den Fischfang eingesetzt: Bei dieser ausgefallenen Fangtechnik ließ man das Boot quer zum Wind treiben. Zum Spreizen des Treibnetzes wurden zwei das Boot weit überragende Zeesbäume vorn und hinten befestigt.

Ursprünglich waren die Schiffe mit weißen Baumwollsegeln ausgestattet. Sie bekamen jedoch bei Feuchtigkeit schnell unansehnliche Stockflecke. Die Fischer imprägnierten mit Ockerfarbe, Holzteer, Lebertran, Gerblauge aus Eichenrinde und Rindertalg, um die Segel haltbarer zu machen. Dadurch erhielten sie ihre charakteristische Farbe.

Vor etlichen Jahren erlebten die Zeesboote ein Comeback als Familien- und Regattasegler. So können Sie in den idyllischen Boddenhäfen viele dieser in liebevoller Kleinarbeit restaurierten Schiffe bestaunen.

Die Zeesbootregatten finden jedes Jahr in den Sommermonaten in Zingst, Wustrow, Dierhagen, Barth, Bodstedt und Althagen statt. Eingebettet in ein zweitägiges Hafenfest mit vielfältigen Angeboten für die ganze Familie, Kulinarischem und Live-Musik legen die Zeesboote zu einer Regatta auf dem Bodden ab. Auf vielen Schiffen können Sie mitsegeln, fragen Sie einfach den Hafenmeister oder vor Ort die Eigner selbst!

 Die Zeesbootregatten finden jedes Jahr in den Sommermonaten in Zingst, Wustrow, Dierhagen, Barth, Bodstedt und Althagen statt.

Eingebettet in ein zweitägiges Hafenfest mit vielfältigen Angeboten für die ganze Familie, Kulinarischem und Live-Musik legen die Zeesboote zu einer Regatta auf dem Bodden ab. Auf vielen Schiffen können Sie mitsegeln. Im Juni eines jeden Jahres findet dieses Ereignis am Zingster Hafen statt (genauer Termin siehe Veranstaltungsplan).

 

Alle Infos rund ums Zeesboot finden Sie unter www.braune-segel.de

 


 Die Region um Zingst

Sundische Wiese, Pramort und Hohe Düne

 

Die Sundische Wiese erstreckt sich im Osten des Zingst (Ostzingst) über ca. 10 km bis Pramort.

Auf dem Ostzingst haben sich vielfältige Lebensräume herausgebildet. Der Ostteil des Zingst war einst im Besitz der Stadt Stralsund, daher auch der Name Stral..sundische Wiese.

Der Pramort, auch Pramer Ort, ist der östliche Teil der Halbinsel Zingst und liegt am Ostrand der Sundischen Wiesen. Zum Pramort führt nur ein Fahrweg, der lediglich für Fahrradfahrer offen ist. Im nördlichen Teil des Pramortes liegt die Hohe Düne. Diese Düne ist das größte unbewaldete Dünenfeld an der deutschen Ostseeküste. Ihr höchster Punkt ist elf Meter hoch.

An Pramort und an der Hohen Düne befinden sich Beobachtungsplattformen mit Blick auf die Dünenlandschaft, die Ostsee, das östlich gelagerte Windwatt und die Boddenlandschaft. Das östlich des Pramortes befindliche Windwatt verbindet, derzeit dauerhaft verlandet, die Halbinsel Zingst mit der ehemaligen Insel Großer Werder.

Dieser Lanschaftsbereich ist Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und wurde aufgrund seiner Eigenart und Vielfalt für besonders schutzwürdig befunden. Er darf nur von Fußgängern und Radfahrern auf den vorgeschriebenen Wegen passiert werden.

 

Der Darß

 

liegt zwischen Fischland und Zingst, erstreckt sich von Ahrenshoop bis Prerow . Er ist das Herzstück der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst.

Die ehemalige Insel wuchs im Laufe der Zeit durch Verlandung und nach der großen Sturmflut von 1872 mit den anderen Inseln zusammen.

Große Teile des Darßes gehören zum Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft", Weststrand und Darßer Ort unterliegen besonderem Schutz.

Mit seiner ursprünglichen Natur ist der Darß ein beliebtes Wandergebiet, sein ca. 4500 ha großer Wald bietet Naturliebhabern und Spaziergängern Freude und Entspannung. Auf dem Darß befinden sich die Orte Born , Wieck und Prerow

 

Der Nationalpark Vorpommersche

Nationalpark

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft - Unberührte, natürliche Landschaft mit einer phantastischen Tier- und Pflanzenwelt.

 

Der Nationalpark hat eine Fläche von 786 km² und ist damit der größte an Deutschlands Ostseeküste. Markenzeichen des 1990 gegründeten Nationalparks  sind eine sich in ständiger Bewegung befindende Küste und die einzigartigen Lagunen der Ostsee – die Bodden. Wind und Wasser formen die Inselwelt immer wieder neu. Düne, Heide, Moor und Windwatt unterliegen der ständigen Veränderung. Im Verlauf von Jahrhunderten entstanden ausgedehnte Wälder auf dem Darß und auf Zingst. Auf großer Fläche und unter gutem Schutz finden hier viele Pflanzen und Tiere einen exklusiven Lebensraum. 

Ein besonderes Verhalten im Nationalpark ist daher bei vielen tausenden Besuchern im Jahr wichtig. Wie Sie in der Natur am besten beobachten ohne zu stören, erfahren Sie in den Tourismusinformationen und in allen Informationsausstellungen des Nationalparks. Den einen oder anderen exklusiven Beobachtungstipp können Sie bei einem der vielen Vorträge in Zingst bekommen. So erfährt man, wie sich dieses Gebiet vom Militär-Gelände zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft entwickelt hat, welche Naturschätze auf den Besucher warten, was man sehen und erleben kann.

Mit seiner urwüchsigen Schönheit und Artenvielfalt markiert der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft einen der unbestrittenen Glanzpunkte an der deutschen Ostseeküste. Seine Kernzone ("Schutzzone 1") beeindruckt mit nahezu unberührter Natur, die es kaum noch in einer ähnlichen Form zu bestaunen gibt.

Auf der Halbinsel Fischland Darß fällt der Bereich Darßer Ort, dessen unmittelbare Umgebung und der Nordwestteil des Waldgebietes Darßwald in die Kernzone des Parks. – Insgesamt 118 Quadratkilometer Land und 687 Quadratkilometer Wasserfläche zählen zu dem Areal.

 

Zur Nutzung der Kernzone Darßer Ort

Obwohl eine wirtschaftliche Nutzung der Kernzone Darßer Ort nicht erlaubt ist, haben Besucher und Einheimische zu jeder Jahreszeit die Möglichkeit, diesen ganz besonderen Teil des Nationalparks zu besichtigen. – Um die Natur zu schützen, dürfen die vorgezeichneten Wege nicht verlassen werden. Allein 36 markierte Pfade leiten Besucher durch den beliebten Darßwald. Führen die Wege in unmittelbarer Nähe des Weststrands oder den Schilfgebieten und Dünen im Anlandungsgebiet am Darßer Ort vorbei, sind Besucher dazu angehalten, ihre spannende Wanderung auf Holzbohlen fortzusetzen.

 

Der Darßer Weststrand -wild,rau und charmant

 Am Weststrand des Darß weht ein Hauch von Wildheit und Romantik. Er wurde vom Fernsehsender arte zu einem der 20 schönsten Strände der Welt gekürt. Der ca. 13 km lange Weststrand der Ostseehalbinsel Darß bietet besondere urwüchsige Reize. Ein Spaziergang ist hier zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes. Nach Stürmen kann man mit gutem Auge Bernsteine finden. Weit entfernt von Straßenlärm, nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen, finden Sie eine unberührte Natur, wo Wind und Wellen mit ihrer Kraft noch wirken und gestalten dürfen. Von Stürmen entwurzelte Bäume des Darßwaldes liegen quer über den Strand und werden nur von den Kräften der Natur bearbeitet. Die Meeresströmung nimmt hier Land weg und lagert den Sand am nördlich gelegenen Darßer Ort ab, der langsam weiter in Richtung Norden wächst